Über die Tücken des Sommerlichts
Wann ist die beste Zeit für ein Familienfotoshooting?
Die beste Zeit für ein Familienfotoshooting im Sommer ist die goldene Stunde — das sind die ersten 60 Minuten nach Sonnenaufgang und die letzten 60 Minuten vor Sonnenuntergang. In dieser Zeit steht die Sonne tief, das Licht ist weich und warm, Hauttöne wirken natürlicher und es entstehen keine harten Schatten. Im Sommer bedeutet das konkret: morgens ab ca. 6–7 Uhr oder abends ab ca. 20 Uhr. Klingt früh oder spät? Stimmt — und genau darum erkläre ich hier, warum es sich trotzdem lohnt, und was die Alternative ist, wenn das für eure Familie nicht passt.
Über die Tücken des Sommerlichts
Sommerlicht ist ein Geschenk. Dieses weiche, warme, goldene Leuchten, das alles in eine fast magische Stimmung taucht – das ist genau das Licht, von dem die meisten Familien für ihre lebendigen Fotos wünschen. Es hat nur einen kleinen Haken: Es gibt dieses Licht genau dann, wenn es für viele Familien mit jungen Kindern meistens eher... ungünstig ist. Kurz nach Sonnenaufgang. Oder möglichst nah am Sonnenuntergang.
Warum möglichst abends oder morgens fotografieren?
Warum? Weil die Sonne in diesen Momenten tief am Horizont steht – das Licht fällt flach ein, ist weich und schmeichelnd. Farben wirken wärmer, Hauttöne natürlicher, es entstehen sanfte Schatten, die Tiefe geben, aber keine Augenringe zaubern. Und: Man kann wunderbar mit Gegenlicht arbeiten – Sonnenstrahlen, die durch Haare flirren, leuchtende Gräser, zarte Lens Flares inklusive.
Frühaufsteher oder Nachteulen? Perfekt!
Wenn ihr kleine Frühaufsteher oder Nachteulen zu Hause habt: perfekt! Was euch sonst vielleicht den Schlaf raubt, ist in der Sommer-Fotoplanung ein echter Glücksgriff! Ein früher Start in den Tag? Perfekt fürs goldene Morgenlicht. Eure Kinder drehen abends erst richtig auf? Dann nichts wie raus zur goldenen Stunde! In den Sommerferien ist das wunderbar machbar – kein Weckerklingeln am nächsten Tag, kein Kita-Stress, einfach Zeit für schöne Erlebnisse und noch schönere Bilder.
Keine Chance auf frühes oder spätes Shooting? Dann ist der Herbst euer Freund
Und falls euch allein der Gedanke an 6:30 Uhr müde macht oder euer Abendprogramm fest auf „Bettzeit um sieben“ gebucht ist – keine Sorge. Dann empfehle ich euch den frühen Herbst. Die Sonne steht da schon tiefer, das Licht bleibt weich und warm, aber die Uhrzeiten sind deutlich familienfreundlicher. Und das Beste: Die Natur legt nochmal richtig los – mit leuchtenden Farben, langen Schatten und einer Stimmung, die man fast greifen kann.
Also: Ob Lerche, Eule oder irgendwas dazwischen – wir finden euren besten Moment. Und das perfekte Licht dazu.